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Da schau her…LOOKYLOOKY!

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LOOKYLOOKY

Conny, Julia und Luise sind LookyLooky, und das seit nunmehr fünf Jahren. Das Berliner Trio hat in dieser Zeit mit dem eigenen Blog und selbst designten T-Shirts erst kleine, dann immer größere Erfolge gefeiert…und zeigt sich im Interview als eine auf dem Boden gebliebene Gang. Kein Wunder: »Crew Love Is True Love«!

Ende Oktober fand eure Fünf-Jahres-Party in Berlin statt. Glückwunsch! Hättet ihr vor fünf Jahren geglaubt, dass das Event so groß werden würde?

Conny: Eine eigene Party zu veranstalten, das war schnell ein Thema bei uns. Aber dass es fünf Jahre dauern würde, und wir an einem Ort wie der Berghain-Kantine feiern können, mit so vielen wunderbaren Leuten, das hatten wir vielleicht gehofft, aber nicht erwartet.

Luise: Die Party hat mich völlig überwältigt – es waren echt alle da, die uns über die Jahre begleitet haben. Toll war das!

Julia: Das war der Beweis, dass der Slogan »Crew Love Is True Love« wirklich stimmt.

Könnt ihr noch mal anreißen, wie alles begonnen hat mit LookyLooky?

C: Als alle Welt noch auf Myspace war, haben Luise und Julia dort eine Seite gebastelt mit dem Namen LookyLooky – der von Luise kam – und die beiden haben da zum Spaß alles mögliche gepostet, quasi ein erster Blog-Versuch. Luise und ich wollten auch immer mal was zusammen machen, dann kam Alkohol ins Spiel und irgendwann saßen wir drei bei Luise in der Küche und klebten das erste Motiv mit der Uschi Obermaier zusammen – sechsfarbiger Print, zehn oder fünfzehn T-Shirts waren es damals, alles knallbunt. Als Luise dann auf der Straße auf das Shirt angesprochen wurde, war schnell klar, dass wir weiter machen. Erst nur für Freunde und Freunde von Freunden, eigentlich kannte man jeden, der ein LookyLooky-T-Shirt trug. So verbreitete sich auch dieses ganze Crew-Ding.

Bei euch merkt man gleich, dass alles ohne Zwang und aus der Freude am Machen geschieht. Ist das euer Erfolgsgeheimnis?

C: Crew love is true love, Freundschaft, Ehrlichkeit, Loyalität, Liiiiebe!

L: Wir haben alle einen Job, so dass LookyLooky komplett in der Freizeit entsteht – in erster Linie geht es wirklich um die Sache an sich, deswegen hat das vielleicht eine Gelassenheit nach außen. Ich glaube aber, dass nicht das allein unser »Geheimnis« ist. Dazu gehört auch, dass wir Unisex-T-Shirts machen. Und, dass wir doch wirklich sehr eigen sind und sich das in allem widerspiegelt, was wir machen.

J: Wir rennen nichts und niemandem hinterher, sondern machen das, was wir gut finden. Grafiker schütteln die Köpfe, andere zucken vielleicht mit den Schultern. Was uns egal ist – und damit sprechen wir wieder unsere Leute an.

Wie kommt es, dass ihr immer mehr macht und nun sogar auf Messen ausstellt?

L: Wir haben schon das Ziel, mit LookyLooky zu wachsen, auch über die deutschen Grenzen hinaus. Der Spass an der Sache ist immer da – aber man muss natürlich etwas dafür tun, damit es weiter geht.

Vom T-Shirt-Label zum Modeimperium – ist das euer Ziel?

C: Wir verwenden keinen Glitzer – das ist ja scheinbar das Geheimnis, um zum Imperium zu werden. Nein, wir machen weiter wie bisher und hoffen, dass wir irgendwann genug Geld haben, um uns über Minimumprobleme nicht mehr den Kopf zerbrechen zu müssen.

Collabs sind ja auch bei euch ein Thema. Vor allen Dingen eure auf zehn Stück limtierte Nike »Destroyer«-Jacke hat 2010 für Wirbel gesorgt. Wie kam es dazu?

C: Ich glaube, das kam, weil es keine Crew wie unsere gibt. Wir füllen da eine Nische. Neben Keinemusik und Beastin’ waren wir ja auch die einzigen Frauen bei der Aktion.

 
3 Dez 2012 | Keine Kommentare | von: Sneaker Freaker

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