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New Balance x Ball and Buck-Interview zur Kollabo

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New Balance und der Bostoner Shop Ball and Buck haben sich bei ihrer ersten Kollabo für den Klassiker 574 entschieden. Dieser wird am 27. September in einer stark limitierten Stückzahl von 176 Paar erscheinen. Die Anzahl ist nicht willkürlich gewählt, sondern soll an das Unabhängigkeitsjahr der USA erinnern -1776. Weitere Erinnerungen soll der “US574″ auch durch sein Wildleder-Camo-Upper und die Army-Metallkiste mit Nummernprägung, in die der Sneaker eingebettet ist, hervorrufen.

An was man bei der Kollabo sonst noch so gedacht hat, erfahrt ihr im folgenden Interview mit Mark Bollmann, Founder von Ball and Buck.

Mark, warum hast du dich für New Balance als Kollabo-Partner entschieden?

Als ein Befürworter von echtem Handwerk und hoher Qualität hat sich mir New Balance bereits früh als potenzieller Partner in diesem Projekt angeboten. Nach eingängiger Recherche hat sich zudem herausgestellt, dass NB der einzig verbliebene aktive Produzent in den USA ist, der in diesem Segment herstellt. Außerdem sind beide Companies in Boston beheimatet, was die Entscheidung zusätzlich erleichterte.

Welche Verbindung besteht sonst noch zu New Balance?

Solange ich denken kann, habe ich NB-Produkte getragen. Ihre Schuhe passten damals perfekt zu meiner Schuluniform. Es war also ein Traum für mich, Ball and Buck mit dieser Marke meiner Kindheit zusammen zu bringen.

Welcher ist der erste Schuh den du getragen hast – kannst du dich erinnern?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das ein New Balance war.

Als Store, der sich ausschließlich auf us-amerikanische Produkte spezialisiert hat, seid ihr nicht alltäglich – wie kam es dazu?

Unser Store erinnert an eine Jäger-Lodge aus den 20er Jahren. Wer ihn betritt, vergißt was vor der Tür passiert – drinnen erlebt man eine andere Welt. Als passionierte Jäger und Verfechter hoher Standards wollen wir auf genau auf diesem Level produzieren und erwarten dies auch von allen Marken, die wir führen. Tatsächlich sind alle Produkte die wir anbieten “Made in USA” – und damit sind wir meines Wissens einzigartig. Diese Orientierung hat auch mit dem Support der lokalen Wirtschaft und der stetig steigenden Nachfrage seitens der Konsumenten zu tun. Außerdem haben wir die Möglichkeit, Einblick in die Produktionsweise aller Produkte zu erhalten.

Welchen Hintergrund im Bereich Fashion hast du?

Mit 7Jahren ging ich erstmals zur Jagd. Mit meinem Großvater im Norden Michigans – das taten wir dann jährlich. Ich erinnere mich noch genau an einen Moment in welchem er seine Jacke auszog und mir die Inschrift ” ’72″ zeigte – er erklärte mir, dass diese Jacke seit 30 Jahre besäße. Diese Tatsache hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck. Jahre später ging ich auf die Suche nach vergleichbar hochwertigen Produkten. Meine Mission war, diese Zusammenzutragen und bei Ball and Buck anzubieten – der Rest ist Geschichte.

Gibt es ein spezielles Thema außer “Jagd”, welches eure Produkte bestimmt?

Ball and Buck ist eine Lifestyle-Marke für den sportlichen Gentlemen. Wir produzieren all unsere Waren mit der Annahme, dass die Kundschaft diese bis zur “bitteren Neige” zu nutzen gedenkt – denn neben der Hochwertigkeit spielt die Langlebigkeit die größte Rolle in der Produktion. Wir stellen Kleidung her, die geprägt ist von haltbaren klassischen Formen und Farben, sodass neben der physischen auch die stilistische Langlebigkeit gegeben ist – auch wenn sich Trends ändern.

Wir haben schon einige Camo-Sneaker gesehen, aber diese gefallen besonders. Wie lang hat der Design-Prozeß gedauert?

Wir haben vor über einem Jahr mit der Arbeit begonnen. Das originale Ball and Buck Camo haben wir inhouse entworfen. Ich habe persönlich den Druck-Prozeß in Tennesse begleitet, wo wir an der perfekten Farbabstimmung gearbeitet haben. Es war ein ziemlicher Aufwand, den Schuh in seiner heutigen Erscheinung entstehen zu lassen.

Kannst du uns schon etwas über eure zukünftigen Projekte verraten?

Wir arbeiten an weiteren Projekten mit New Balance, allerdings kann ich euch noch nichts Näheres dazu verraten – nur soviel, wir stehen erst am Anfang…

 
28 Sep 2012 | Keine Kommentare | von: Sneaker Freaker

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